Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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 Wort zum Anfang

 

 

 

 

Bete zum Heiligen Geist!

 

Bete zum Heiligen Geist!“ hat mir meine Mutter schon oft als Kind geraten. Das hat schon damals einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen. Geheimnisvoll und klar, so stelle ich mir diesen Geist vor. Dabei wurde mir erst später im Theologiestudium deutlich, wie geheimnisvoll dieser Geist ist. Bestätigt hat sich mein Gefühl, wie eng dieser Heilige Geist zu den anderen beiden Personen unseres Gottes dazu gehört. In der Wirklichkeit des Geheimnisses des Dreieinigen Gottes verbindet er den Vater, den Allmächtigen und Schöpfer, mit dem Sohn: der in Jesus Mensch geworden ist, um uns zu erlösen. Er hält die beiden zusammen, weil er die Liebe ist, die beide einander schenken. Die Gabe der Liebe bis zur Entäußerung ist selbst Person in dem Geheimnis des einen Gottes. Diese geheimnisvolle Gabe, die verständlicherweise weniger fassbar ist, als Gott Vater… oder sein menschgewordener Sohn, schenkt Gott uns an Pfingsten. Am Wesen Gottes, der die Liebe ist, lässt Gott den Menschen teilhaben. So groß ist die Liebesgabe (gewirkt am Kreuz), dass sie alle Menschen hineinnehmen will in die Wirklichkeit Gottes. Dieser Monat lädt uns zur intensiven Beziehungsaufnahme mit dem Heiligen Geist ein. In der Pfingstnovene beten wir mit der Kirche um die Gabe des Heiligen Geistes. Es braucht unser Interesse und unsere Sehnsucht nach dieser geheimnisvollen dritten Person. Dann feiern wir Pfingsten. Die Gabe Gottes ist ein Geschenk. Er ist uns mitgeteilt und anvertraut. Und nach Pfingsten gilt es aus dem Geist Gottes zu leben: uns begeistern zu lassen… aber auch gelassen auf die Gaben des Geistes zu vertrauen. Pfingsten wird auch der Geburtstag der Kirche genannt. Der Heilige Geist ist Liebesgabe, die wir empfangen und weiterschenken und dort Kirche sind. „Bete zum Heiligen Geist!“ Bekennen muss ich, dass ich dieses Gebet doch recht oft anstimmte, um meine Begabungen für den eigenen Erfolg einzusetzen. Vor mancher Klausur, vor den Abiturarbeiten, besonders auch vor mündlichen Prüfungen. Aber neu verstanden habe ich, dass mich die persönliche Beziehung mit der Gabe Gottes, seiner Hingabe, seinem Heiligen Geist nicht im Eigenen verharren lassen kann. Der Heilige Geist öffnet den Blick auf das was Gott will: Sein Reich komme! Und wie ich dem anderen Menschen diene. Im Heiligen Geist trage ich mit meinen Gaben zur Gemeinschaft bei. Lernen wir, die uns anvertrauten Begabungen, für das Reich Gottes einzusetzen.

Ein Frohes Pfingstfest

 

 Thomas Weber

 

 

 

 

 Aktueller Stand

Letzte Änderung: (03.05.2018)

-Kirchenkurier zum Herunterladen bereitsgestellt

-Gottesdienstordnung aktualisiert

-"Aktuelles" überarbeitet

-Anmeldung Sommerfreizeit unter Gruppen eingestellt

 

 

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