Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
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 Wort zum Anfang

 

Mit Besonnenheit unterwegs

 

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken, nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.“ Dieses oder ähnliche Gedichte werden auch nach vielen Jahren in Poesiealben wieder gelesen und in Kindheitserinnerungen geschwelgt. Vor einigen Jahren
wurde das Poesiealbum vom Freundebuch abgelöst. Nun gilt es nicht
eine leere Seite mit Sprüchen, Reimen und Glanzbilder für den Freund
oder die Freundin zu gestalten, sondern Fragen geben Anregung einen kleinen Steckbrief über sich selbst zu verfassen. So banal es auf den ersten Blick auch klingt, so finde ich es gar nicht leicht, manche Fragen direkt zu beantworten, vor allem
wenn es um die „Lieblings-“ Fragen geht: Was ist dein Lieblingstier, deine Lieblingsfarbe, dein Lieblingsfilm
und so weiter. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich nach meinem Lieblingswort gefragt. Erstaunlicherweise
konnte ich diese Frage ohne langes Nachdecken spontan beantworten: „Besonnenheit“ ist mein
Lieblingswort. Schon lange begleitet es mich. Erstmals bewusst wurde mir dies nach einem Impuls während meiner Wanderexerzitien vor einigen Jahren. Schweigend begleitete mich die „Besonnenheit“ während der 20 km langen Tagesetappe durch das Altmühltal.
Die für mich unglaubliche Fülle des Wortes ließ mich mehr und mehr staunen: Die integrierte „Sonne“ weist
auf die Strahlkraft,  den Glanz und das Licht hin. Besonnen handeln heißt für mich, mit Freude und Freundlichkeit etwas tun, aber eben auch bedacht und klug. Das bedeutet zwar nicht, spontan und aus einem Impuls heraus zu handeln, vor allem nicht hektisch, aber dennoch aktiv, mutig und gelassen zu sein; mit innerer Ruhe durch den Tag zu gehen.
In meinem biblischen Beauftragungsvers als Gemeindereferentin spiegelt sich die Fülle und Bedeutung
des Wortes ebenfalls wider, vor allem durch die Kombination mit der „Liebe“ und „Kraft“ im Gegensatz
zur „Verzagtheit“. „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7)
Meist kommt mir mein Lieblingswort in den Sinn, wenn ich gerade nicht besonnen handle. Vielleicht ist es
mir deshalb ein so bedeutsames, manchmal auch—im positiven Sinne—ermahnendes, Wort geworden.

 

Jessica Schanno

 

 

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Letzte Änderungen: (05. November 2017)

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